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Massivholzmöbel
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Massivholzmöbel: Zum Vollholz, auch Massivholz genannt, gehören alle Erzeugnisse oder Erzeugnisteile, die aus Baumstämmen herausgeschnitten und eventuell spanabhebend weiterverarbeitet wurden, ohne dass am Gefüge des Holzes mechanisch oder mechanisch-chemisch etwas verändert wurde. Vollholz kann auch verleimt sein. Es kommt wie folgt in den Handel: als Bretter (<= 40 mm Dicke) oder Bohlen (> 40 mm Dicke), besäumt oder unbesäumt; als Leisten, rechteckig, quadratisch oder profiliert; als Latten (b < 8 cm und Querschnitt < 32 cm²); als Kanthölzer (b <= 6 cm und h < 20 cm) oder Balken (b >= 7 cm und h >= 20 cm). Massivholzmöbel sind zeitgemäß schöne Naturholzmöbel mit natürlichem Oberflächenschutz Manche Hölzer sind mittlerweile so rar und so teuer, dass sie nur als Furnier zu einigermaßen reellen Preisen zu erhalten sind. Meistens sind unter den Furnieren Spanplatten und diese sind nicht \"massiv\". Allerdings könnten auch Tischlerplatten als Kernstück dienen, und dann würde es sich doch um massives Holz handeln, das stabweise verleimt wurde. Im Design und der Oberfläche zeigen sich die aktuellen Massivholzmöbel variationsreich, von warmen Cognactönen, über urig-astig bis hin zu Farben wie Blau oder Grün. Es ist Vorausetzung, dass die Oberflächen von Naturholzmöbeln auch natürlich, -durch wischen, beizen und bürsten - behandelt werden. Beim Wischen wird Bienenwachs in das gelaugte Holz eingerieben. Dadurch entsteht eine Oberfläche mit einer antiken Patina und das Holz wird durch den Wachsauftrag geschützt. Gebeizt wird das Holz mit natürlichen Wasserbeizen, die in den unterschiedlichsten Farbtönen im Handel erhältlich sind. Durch das Bürsten einer gelaugten Holzoberfläche wird die Maserung des Holzes betont, wodurch es besonders natürlich wirkt. Mit einer abschließenden Schutzbehandlung wird erreicht, dass die Holzoberfläche dauerhaft schön bleibt. Massives Holz (Vollholz) arbeitet. Es quillt, schrumpft, verzieht sich oder reißt. Möbelhersteller oder ihre Holzzulieferer arbeiten dagegen, indem sie es künstlich austrocknen und oft auch mit Chemikalien behandeln, z.B. durch Kesseldruckimprägnierung. Dennoch kommt leider viel zu häufig das vor - auch bei Massivholzmöbeln renommierter Hersteller - was mir ein Leser schrieb: Am Ärgerlichsten ist aber, dass von den vier Türen zwei nicht richtig schließen, weil sie krumm sind. Der Schrank ist 4 m lang, es sind Massivholztüren ohne Rahmen. Auf der Rückseite ist oben und unten je eine Leiste dagegen geschraubt. Auf unsere Beanstandung hin wurde von diesen zwei Türen nur die Schlossseite ausgetauscht, es ist so krumm wie vorher. Der Händler weigert sich, weiteres zu unternehmen. Bei Massivholz müsse man dies in Kauf nehmen, wegen der Luftfeuchtigkeit Hier ist es ein massiver Kleiderschrank im Schlafzimmer, also in normaler räumlicher Umgebung. Wie aber ist es erst mit Massivholzmöbeln in Küche und Bad, wo besonders aggressive Einflüsse herrschen? Wie ist es bei massiven Gartenmöbeln, die Wind und Wetter standhalten sollen? Tropenholz hält dies alles aus. Doch es ist nicht verfügbar oder zu teuer. Sind Reklamationen demnach unvermeidbar? Müssen die Liebhaber von Massivholzmöbeln sich mit den Mängeln abfinden, wie man es unserem Leser zugemutet hat? Nein, solche Beanstandungen gibt es nicht, wenn das Massivholz ist ein Verfahren, das einheimischen Hölzern die Qualität von Tropenhölzern verschafft: Trockenheit, Härte, Formstabilität, Widerstandsfähigkeit und Dauerhaftigkeit. Und das alles ohne Chemie. \"Erle wird zu Mahagoni\", könnte man sagen. Nicht nur in den Eigenschaften, sondern auch in der Optik – wenn man es denn so haben will. Der Erfinder dieser bahnbrechenden Holzveredelung ist – wie könnte es anders sein – ein Finne. Er behandelt das Holz in drei Phasen: Bei Temperaturen bis 130 °C wird dem Holz die Feuchtigkeit fast vollständig entzogen. Dabei wird Wasserdampf zugeführt, der zum einen das Entzünden verhindert, zum anderen eine chemische Umwandlung des biologischen Materials in Gang setzt. Bei Temperaturen zwischen 185 und 215 °C, wieder unter Zuführung von Wasserdampf, wird das Holz hart und widerstandsfähig. Sprühendes Wasser senkt nun die Temperatur wieder ab und pendelt den Feuchtegehalt des Holzes auf circa 4% ein. Für unsere Möbel werden nur hochwertige, unbehandelte Massivhölzer handwerklich und solide verarbeitet. Bevorzugt wird Holz aus Mittel- und Nordeuropa aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Für alle Bettmodelle werden nur hochwertige Möbelbeschläge von namhaften Herstellern verwendet. Alle Holzoberflächen werden mit natürlichen Ölen und/oder Wachsen behandelt. Handelsübliche Lacke, chemische Beizmittel oder formaldehydhaltige Leime kommen nicht zum Einsatz. Eine Verleimung (Weißleim) erfolgt nur auf lösungsmittel- und formaldehydfreier Grundlage. Somit kann die offenporige Oberfläche \"atmen\" und verbessert eindeutig das Raumklima. Die Oberfläche ist durch die natürliche Behandlung \"benutzerfreundlich\", d.h. kleine Schäden sind leicht selbst zu beheben (schleifen, wachsen, ölen). edes Stück Massivholz wird in sorgfältiger Schreinerarbeit individuell gefertigt. Aus diesem Grund sind auch viele Sonder-Anfertigungen für kein Problem. Was ist Massivholz? Massivholz als Qualitätsbegriff unterliegt einer strengen Norm, denn nicht jedes Möbelstück aus Holz ist \"massiv\". Eine verbindliche Regelung der Möbel-Bezeichnungen wird durch die DIN 68871 gewährleistet. Diese Regelung besagt, dass Möbel lediglich dann als Massiv-Holzmöbel angeboten werden dürfen, wenn diese in sämtlichen Teilen außer Rückwand und Schubladenböden aus massivem Holz hergestellt und nicht furniert sind. \"Buche massiv\" bedeutet somit, dass das Möbelstück durchgehend aus Buchenholz besteht, ausgenommen Rückwand und Schubladenböden. Ausgangsprodukt für Massiv-Holzmöbel (auch Voll-Holzmöbel genannt) sind Platten aus gewachsenem Holz oder aus geleimten Lamellen und Stäben. Nachdem das Holz einer langen Lagerung und Trocknung unterzogen wurde, wird es im Sägewerk zunächst zu Lamellen aufgetrennt, zugeschnitten und gehobelt. Daraufhin werden alle Lamellen mit gleicher Länge, Querschnitt und Holzart durch Leim und einer Plattenpresse fest und dauerhaft miteinander verbunden - so entsteht eine Leimholzplatte. Der beschriebene Aufbau der Leimholz- oder auch Parkettplatte kommt dem natürlichen Holz am nächsten, da das Holz weiterhin atmen kann. Kein Massivholz hingegen sind Sperrholz , Span- und Faserplatten! Furniere bei sichtbaren Flächen eines Möbels müssen dem Kunden kenntlich gemacht werden. Ein Möbelstück wird somit z.B. \"Buche-Furnier\". Argumente für Massivholzmöbel Mit Massivholzmöbeln tun Sie sich nur Gutes - denn durch ihr offenporiges Holz sorgen sie für ein optimales Raumklima. Des Weiteren wird durch diese Offenporigkeit die elektrostatische Aufladung des Staubs verhindert und eine antibakterielle Wirkung erzielt. Massivholzmöbel haben eine besondere Ästhetik. Sie werden beim ersten Anblick vielleicht nicht erkennen, dass es sich um ein solches Möbelstück aus Massivholz handelt, aber sobald Sie das Holz befühlen, werden Sie sofort den entscheidenden Unterschied wahrnehmen. Hochwertigkeit, die Sie spüren können! Ein weiterer Vorteil von Massivholz ist seine Robustheit und Stabilität. Mit natürlichen Möbeln aus massivem Holz kann man intensiv leben, ohne fortwährend Angst haben zu müssen, dass diese einer starken Beanspruchung nicht standhalten würden. Die Ausdruckskraft eines Massivholzmöbels bleibt über die Jahre hinweg erhalten, so dass Sie ein Leben lang Freude an Ihren Möbeln haben werden. Ökologische Sorgfalt Wir achten darauf, dass alle Materialien, mit denen wir arbeiten, ökologisch sinnvoll gewonnen, verarbeitet und eingesetzt werden. So werden ausschließlich heimische Hölzer aus kontrollierten forstwirtschaftlichen Wuchsgebieten verwendet. Das sogenannte \"Prinzip der Nachhaltigkeit\" ist hierbei entscheidend, d.h. es darf nicht mehr Holz abgeschlagen werden, als nachwächst. Des Weiteren wird auf alle Stoffe verzichtet, die Mensch und Natur belasten könnten. Ästhetik, Farbenspiel, Formensprache Die natürliche Ausstrahlung von Massivholzmöbeln fasziniert! Die immerzu unterschiedliche Maserung des Holzes und das hierdurch hervorgerufene \"natürliche\" Farbenspiel strahlt eine ganz besondere Ästhetik aus. Auch die Formensprache unserer Massivholzmöbel drückt in erster Linie Natürlichkeit und Behaglichkeit aus. Die Proportionen und das Design widerspiegeln in höchstem Maße Harmonie. Die Natur ist uns Inspiration genug! Man möchte an ein solches Szenario gar nicht denken, doch leider kommt es immer wieder vor, dass Menschen nach dem Möbelkauf über Beschwerden klagen, die sie vor dem Kauf noch nicht hatten. Auftretende Beschwerden sind häufig Juckreiz, Atembeschwerden, Kopfschmerzen oder auch Augenbrennen. Betroffene sind zumeist Kinder, Allergiker und in anderer Weise gesundheitlich vorbelastete Menschen, was wiederum besonders unerfreulich ist. Obwohl der Gesetzgeber der Möbelindustrie für die Emission bestimmter chemischer Stoffe genaue Obergrenzen per Richtlinien und Gesetzen vorgibt, treten gleichwohl solche Beschwerden auf. Zum einen resultiert das aus dem Umstand, dass Möbelstücke, die in - außerhalb der EU gelegenen - Billiglohnländern produziert wurden, nur selten auf deren Schadstoff-Ausstoß überprüft werden. andere chemische Stoffe potentielle Gefahrenherde darstellen können, die noch nicht vom Gesetzgeber geregelt wurden. Holzkauf ist Vertrauenssache Nicht alle Massivhölzer und die daraus gefertigten Möbel sind so unbedenklich wie ihr Ruf. Denn häufig wird das Holz bereits nach der Fällung mit äußerst giftigen Insektiziden und Pestiziden besprüht, um es vor Schädlingen und Blaufäule zu schützen. Darum achten wir darauf, dass die von uns verwendeten Holzarten aus Winterfällungen stammen, was eine chemische Behandlung überflüssig macht. Zusätzlich werden unsere Hölzer regelmäßig auf eine mögliche Schadstoffbelastung hin untersucht und schon beim Einkauf sorgfältig kontrolliert. Denn eine chemische Holzbehandlung lehnen wir strikt ab. Verleimung von Massivholz Die Verleimung erfolgt ausschließlich auf Basis einer PVAC-stabilisierten Dispersion. Dieses wird von allen führenden Biobiologischen Instituten in Deutschland empfohlen. Nachteile der handelsüblichen, industriellen Holzbehandlung Die meisten Baustoffe, die auch aus anderen biologisch-ökologischen Gründen empfehlenswert sind, besitzen Oberflächen, die man gerne anfasst und als angenehm und vertraut empfindet. Leider besteht bei der Industrie immer noch häufig die Neigung, solche Oberflächen (z.B. von Holz) aus Gründen angeblicher ‚Pflegeleichtigkeit\' mit einem Überzug zu versehen, der jeden Zugang zum eigentlichen Material unmöglich macht. Durch eine solche ‚Versiegelung\' wird nicht nur der Tastsinn um sein originales Erlebnis betrogen, sondern es gehen auch fast alle raumklimatischen positiven Eigenschaften des Holzes verloren. Weitere Nachteile solcher Versiegelungen, die in der Regel aus Kunstharzen bestehen: leichte elektrostatische Aufladung und damit schnelle Verschmutzung mangelhafte Eindringtiefe, daher keine ausreichende Verankerung im Untergrund schwer abschätzbare biologische Langzeitwirkung wegen der Abgabe gasförmiger Stoffe (Lösemittelreste, Weichmacher, Monomere, Zusatzstoffe) an die Raumluft. Für den Schutz solcher Oberflächen stehen biologische Präparate aus natürlichen Rohstoffen als sinnvolle Alternative zur Verfügung, die den Zugang zur Oberfläche nicht ‚versperren\'. Massivholz ist pflegeleicht Zur täglichen Reinigung werden Massivholz-Möbel mit einem trockenen, eventuell feuchten, aber niemals nassem Tuch abgewischt. Kleine Verschmutzungen oder Beschädigungen können Sie einfach mit feinem Schmirgelpapier oder Stahlwolle entfernen, was bei einer Lackoberfläche nicht möglich ist. Anschließend werden die behandelten Stellen wieder mit Leinöl oder Wachs behandelt. Bitte beachten Sie, dass Flecken, die durch Nässe entstanden sind, erst nach dem Trocknen behandelt werden können. Gönnen Sie Ihrem Möbelstück auch von Zeit zu Zeit 1 bis 2 mal jährlich eine Behandlung mit einem natürlichen Öl (Leinöl) oder Wachs (Bienenwachs). Der Schutz wird dadurch erneuert und ein seidiger Glanz und eine frische Ausstrahlung lassen Ihr Möbelstück wieder wie neu erscheinen. Das Holz bleibt durch die natürliche Oberflächen-Behandlung antistatisch und zieht daher auch wenig Staub an. Ein Vorteil, der gerade für die immer stärker anwachsende Zahl der Allergiker bedeutsam ist. Die Oberflächen-Behandlung ist wie eine Imprägnierung, das Holz bleibt dabei offenporig und kann weiter atmen. Natürliche Oberflächen-Behandlung Oberflächen aller Massivholzmöbel mit ungiftigen, natürlichen Ölen, Wachsen und Farben veredelt, die das Holz auf natürliche Weise atmen und leben lassen. Unser wichtigste Zielsetzung ist hierbei, dass alle zur Holzbehandlung verwendeten Mittel ausschließlich Produkte sind, die aus der Natur gewonnen werden die von der Natur immer wieder neu gebildet werden die die Natur in ihren Kreislauf zurückführen kann die bei der Herstellung der Holzschutz-Produkte Mitarbeiter und Umwelt nicht belasten. Selbstverständlich sind alle Produkte lösungsmittelfrei und schonen die wertvollen Holz-Oberflächen auf natürliche Weise. Auf gesundheitsschädliche Acrylate wird verzichtet. Alle Oberflächen-Materialien enthalten keine in physiologischer Hinsicht relevanten Anteile an Schwermetallen und keinerlei Giftstoffe organischer Natur, wie z.B. PCP (Pentachlorphenol), HCH (Lindan), Dioxin, PCB (Chlor, Biphenyle) oder Formaldehyd. Nach der Eiszeit wanderte der robuste Baum als einer der ersten wieder gen Norden in die eisfreien Gebiete. Als \"Nordische Kiefer\" kommt sie heute vor allem aus den menschenleeren Weiten Skandinaviens und wird im Winter gefällt. Neben dem naturgeölten Ton bietet zu einigen Möbelprogrammen Kiefer in weiteren biologischen Oberflächen-Färbungen an: honigfarben gelaugt/geölt kirschbaumfarben gebeizt. Holzcharakter Geradfaseriges, kontrastreiches Nadelholz mit deutlicher Jahresringstruktur und dekorativer Ästigkeit. Frisches Kiefernholz ist rötlich-gelb. Es dunkelt rasch in einen rötlich-braunen Farbton nach. Kleine Unregelmäßigkeiten sind charakteristisch für Kiefernholz. Die Verarbeitung kann diese nicht beseitigen. Wer an die Erle denkt, dem kommt vielleicht das Gedicht vom Erlkönig in den Sinn. Unheimlich steigt die fantastische Erscheinung aus den Nebelschwaden eines düsteren Moors. Sein Reich behagt der Erle sehr, denn sie mag es gern feucht. Deshalb steht sie auch am Ufer freundlich gurgelnder Bäche und gemächlich fließender Flüsse. Was dem Baum recht ist – die Nähe zum Wasser – gilt auch für sein Holz: Unter Wasser verbaut, ist Erlenholz äußerst dauerhaft. Venedig soll größtenteils auf Erlenpfählen stehen. Erlenholz hat in der Möbelfertigung eine lange Tradition. Zur Restaurierung alter und kostbarer Möbel wird es ebenfalls gern genommen. Im westlichen Teil Nordamerikas und im Süden von Kanada ist die dort heimische Roterle das am meisten verarbeitete Holz in der Möbelindustrie. bevorzugt wird dieses sehr begehrte Holz an den feuchten Westhängen der Rocky Mountains forstwirtschaftlich nachhaltig angebaut. Die sehr schnellwüchsigen Bäume wachsen 15-20m hoch und haben einen Durchmesser bis zu 75cm . Schwach gemasertes Laubholz mit geradfaseriger, äußerst feiner und dichter Struktur. Red Alder zeichnet sich durch seine hell rötlichbraune und dekorative Färbung aus. Das Holz ist fast astrein, dunkelt kaum nach und besitzt eine feine Jahresringstruktur. Es ist mittelschwer, fest, ziemlich hart und sehr elastisch. \"Königin der Laubbäume\" wird sie genannt und dies zu Recht. Mit rund 250 Verwendungs-Arten ist sie die vielseitigste Holzart. harte, dichte Holz eignet sich besonders gut für stark beanspruchte Möbel. Buche wächst zunächst sehr langsam im Schatten alter Bäume heran. Erst mit 100 bis 140 Jahren wird sie zum wertvollen Nutzholz. Das Wuchsgebiet der Buche erstreckt sich von Süd-, über Mittel- bis Osteuropa. Diese Holzart ist sehr hart und fest, recht schwer und mit einer sehr feinen Maserung versehen. Durch ‚Dämpfen\' der frisch geschlagenen Stämme erhält das Buchenholz seinen warmen, leicht rotbraunen Farbton. Es neigt dadurch weniger zum Aufquellen und Verziehen und zeigt somit eine höhere Beständigkeit. Das rötlichweiße, gedämpft rötlich-braune Laubholz dunkelt etwas nach. Die Oberfläche ist hart, glatt, mit gleichmäßig verteilter Holzstrahlenstruktur. Betten wird leicht gedämpfte Buche verwendet. Die Eiche gilt als Symbol der Kraft, Ausdauer und Erhabenheit. Die Eiche wird nur selten höher als 25 Meter. Dafür wächst sie aber stark in die Breite und besitzt als ausgewachsener Baum eine gewaltige Krone. Sein Stammdurchmesser beträgt im Allgemeinen 10-12 Meter. Eichen wachsen fast überall in Europa wild, jedoch wird das für den Möbelbau benötigte Eichenholz in erster Linie aus Kanada importiert. Eichen sind eine Gattung aus der Familie der Buchengewächse. Die Gattung umfasst ungefähr 600 Arten. Die Blätter der Eiche haben eine Länge von etwa 10-12cm. Das Eichenholz gilt schon seit langer Zeit als das beliebteste Einrichtungs- und Parkettholz der deutschen Bundesbürger. Zwischen dem Spint- und Kernholz besteht ein farblicher Unterschied. Das Kernholz ist gelbbraun gefärbt und und dunkelt nach. Das Spintholz dagegen ist gelblich weiß. Ihre prägnant gestreifte Zeichnung macht die Eiche sehr dekorativ. Das Eichenholz ist mittelschwer bis schwer und besitzt einen hohen Abnutzungs-Wiederstand. Des weiteren ist es leicht zu bearbeiten und die Behandlung der Oberfläche macht keinerlei Probleme. Eichenholz wird neben dem Möbelbau vorrangig für Decken-Verkleidungen, Fußböden, Treppen und Holzpflaster eingesetzt. Der Nussbaum ist ein stattlicher Baum, der eine Höhe zwischen 15 und 25 Meter erreicht. In seltenen Fällen wird der Nussbaum sogar 30 Meter hoch. In unserem Lande erreicht er jedoch nur eine Höhe von etwa 10-12 Meter. Sein Stamm-Durchmesser beträgt im Allgemeinen 60-80cm. Die Blätter des Nussbaumes werden ungefähr 40cm lang. Im jungen Zustand sind sie behaart., später dann eher glatt. Der Baum wächst sehr rasch. Sein Wachstum endet mit 60-80 Jahren. Von Südwesteuropa bis England und Skandinavien und von Mitteleuropa bis ins westliche Russland gedeiht der Nussbaum besonders gut. Auch in Frankreich herrscht ein gutes Klima für den Wachstum des Nussbaumes. Des weiteren kommt er in den USA, sowie im Südosten Kanadas vor. Eine gestreifte und leicht kegelartige oder ovale (\"gefladert\") Maserung, die durch Struktur-oder Farbunterschiede bei einem tangentialen, also flachen Anschnitt hervorgerufen wird, verleiht dem Holz sein besonders elegantes Aussehen. Das Nussbaumholz ist mittelschwer bis schwer, besitzt gute Festigkeitseigenschaften und ist sehr biegsam. Da es ein ausgesprochenes Ausstattungsholz ist, wird es vorrangig für Musikinstrumente, Möbel und für den anspruchsvollen Innenausbau für Treppen und Türen eingesetzt.
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